Deutsch lernen

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Deutsch lernen

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Es gibt viele gute Gründe, um Deutsch zu lernen. Im Folgenden haben wir ein paar Beispiele zusammengestellt.

1. Deutsch ist eine wichtige Sprache der internationalen Kommunikation.
Wer Deutsch spricht, kann weltweit mit 101 Millionen Menschen kommunizieren. Allein 100 Millionen Europäer sprechen Deutsch als Muttersprache, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, in der Schweiz, in Luxemburg und in Liechtenstein. Deutschkenntnisse helfen auch in Norditalien, Ostbelgien, Ostfrankreich sowie in Holland oder Dänemark weiter. Im europäischen Raum ist Deutsch die Muttersprache, die am meisten gesprochen wird. Mittlerweile sind etwa 8% aller Internet-Seiten in deutscher Sprache.

2. Deutsch ist eine wichtige Handelssprache.
Deutschland - Tradition als Wirtschaftspartner
Deutschland ist ökonomisch ein starker internationaler Wirtschafts- und Handelspartner und gilt weltweit als wichtige Exportnation. Außerdem bilden die deutschsprachigen Länder in der EU die wichtigste Wirtschafts-und Finanzregion der Union.

Sprachliche Kompetenz - eine gute Investition
Deutschkenntnisse fördern die berufliche Karriere! Internationalität und interkulturelle Kompetenz sind heute wichtige Schlüsselqualifikationen für den wirtschaftlichen Erfolg. Sprachliche Kompetenz hilft, auf dem Globus neue Märkte zu erschließen und ist ein Plus für den Wettbewerb. Jedes Unternehmen mit Zukunft wird in die Mehrsprachigkeit seiner Mitarbeiter investieren und sprachliche Kompetenzen trainieren.

  • Deutsch ist eine der großen Wirtschaftssprachen in der EU und eine Brücke zu Mittel- und Osteuropa.
  • In den letzten Jahren ist Deutsch in den mittel- und osteuropäischen Ländern zu einer regionalen "lingua franca" geworden. Mit der Erweiterung der EU werden besonders in Mittel- und Osteuropa Arbeitskräfte mit Deutschkenntnissen gebraucht.
  • Hohe Auslandsinvestitionen und eine große Zahl von Joint Ventures zwischen deutschen und ausländischen Unternehmen sprechen für Deutsch als Wirtschaftssprache.
  • Deutsch ist gefragt bei deutschsprachigen Firmen im Ausland, bei ausländischen Firmen in Deutschland und bei Firmen mit engen Wirtschaftsbeziehungen zu den deutschsprachigen Ländern.
  • Bei über 100 Millionen Deutschsprechern in der EU finden sich für Spezialisten mit Deutschkenntnissen interessante Chancen für die Ausbildung, für das Studium und für den Beruf.

3. Deutsch ist als Wissenschaftssprache eine feste Größe.
Deutsch hat als Wissenschafts- und Fachsprache in Forschung und Bildung weltweit einen festen Platz. Im 19. Jahrhundert war Deutsch als Fachsprache für Studium und Forschung essentiell. Auf Deutsch wurden internationale Fachzeitschriften publiziert, Fachkollegen kommunizierten auf Deutsch, in Fächern wie Archäologie, Philosophie, Sozialwissenschaften oder Medizin wurden wichtige Begriffe und Theorien auf Deutsch formuliert. Auch für die Berufspraxis brauchte man Deutsch. So benutzten, zum Beispiel, japanische Ärzte Deutsch, um ihre Patientenkarteien zu führen. Heute dominiert das Englische als internationale Wissenschaftssprache. Im globalen Netzwerk interdisziplinärer und internationaler Kooperationen ist Deutsch als Wissenschaftssprache aber auch heute nach wie vor gefragt.

Deutsche Nobelpreisträger
Für die wissenschaftlich-kulturelle Welt ist Deutsch wichtig. Das zeigt die Anzahl der deutschsprachigen Nobelpreisträger: 30 Nobelpreise in Chemie, 25 in Medizin, 21 in Physik, 10 in Literatur und 8 Friedensnobelpreise. Wer Originaltexte großer deutscher Klassiker verstehen will, für den sind Lesekenntnisse des Deutschen notwendig: Goethes "Faust", Marx’ "Kapital", Einsteins "Relativitätstheorie", Freuds "Traumdeutung", das Grimmsche Wörterbuch, um nur einige zu nennen, gehören zu den internationalen Standardwerken und haben Meilensteine in der Forschung gesetzt.

4. Deutsch eröffnet als Kultursprache geistige Horizonte.
Deutsches Kulturgut prägt weltweit das Deutschlandbild und ist ein Markenzeichen, das seit Jahrhunderten Tradition hat. Deutsche Kultur manifestiert sich in verschiedenen Formen: von Literatur und Musik über Theater und Film bis hin zur Architektur, Malerei, Philosophie und Kunst. Kulturelles Leben zeigt sich aber auch in der Lebenskultur, in Buchhandel und Bibliotheken, in Festivals und Sport. Die deutsche Buchproduktion nimmt international den dritten Platz ein. Deutsche Medienkonzerne operieren weltweit, deutsche Literatur wurde mit Nobelpreisträgern prämiert und der deutsche Film kann internationale Erfolge feiern. Wer in die deutsche Sprache investiert, erwirbt immer auch deutsches Kulturgut. Mit Deutschkenntnissen lernt man die Kultur und die Geschichte der Deutschen besser kennen und verstehen.


5. Deutsch vereinfacht den Zugang zum Studium in Deutschland.
Deutschland blickt auf eine lange Universitätstradition zurück. Die älteste deutsche Universität ist die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, die im Jahr 1386 gegründet wurde. Aber auch andere Hochschulen haben eine bemerkenswert lange Geschichte. Vor dem Zweiten Weltkrieg nahmen die deutschen Universitäten eine Spitzenstellung ein. Berühmte deutsche Wissenschaflter waren als Professoren an deutschen Universitäten oder in akademischen Einrichtungen tätig: Jacob und Wilhelm Grimm in der Germanistik, Werner Heisenberg und Wilhelm Conrad Röntgen in der Physik, Robert Koch in der Medizin, Immanuel Kant und Theodor W. Adorno in der Philosophie, Martin Luther in der Religionswissenschaft und viele andere. Deutschland besitzt mit über 380 Hochschul- und Forschungseinrichtungen ein dichtes Bildungsnetzwerk. Institutionen wie die Max-Planck-Gesellschaft (MPG), die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) und die Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren (HGF) bieten optimale Bedingungen für die Forschung. Deutschland ist als Studienort bei Ausländern sehr beliebt. In der Skala der Zielländer für ein Auslandsstudium nimmt Deutschland Platz 3 ein. Insgesamt studieren und forschen etwa 240.000 Ausländer an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland.

Wie viel Deutsch brauche ich für das Studium?
Wer in Deutschland studieren möchte, muss Sprachkenntnisse in Deutsch oder Englisch haben. Für die internationalen Studiengänge reichen Englischkenntnisse aus, Deutsch kann man parallel zum Studium in Kursen an der Universität lernen. Für Promotions- und Forschungsarbeiten sind Deutschkenntnisse in der Regel notwendig. In einigen Fächern werden Promotionsstudien auch auf Englisch angeboten und Doktorarbeiten können auch auf Englisch verfasst werden.


6. Deutsch erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Deutsche Sprachkenntnisse verbessern die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Deutsche Firmen im Ausland und ausländische Firmen in Deutschland suchen Experten mit Deutschkenntnissen. Deutschland ist der Handelspartner Nr. 1 für Serbien. Gegenwärtig sind über 370 deutsche Firmen in Serbien aktiv. Auch bei internationalen Unternehmen hat man mit Deutschkenntnissen Vorteile. In der EU gibt es für Spezialisten mit Deutschkenntnissen interessante Chancen für die Ausbildung, für das Studium und für den Beruf. Deutsch kann somit das Sprungbrett für eine internationale Karriere sein!


7. Deutschland ist ein beliebtes Reiseziel.
Viele Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz reisen in die ganze Welt. Deutschkenntnisse sind für alle, die in der Touristikbranche arbeiten und Geld verdienen wollen, eine gute Investition. Millionen ausländische Touristen besuchen jedes Jahr deutschsprachige Länder. Sie wollen die Schlösser des Bayernkönig Ludwigs, die Berge Österreichs und der Schweiz, deutsches Bier auf dem Oktoberfest und deutsche Rheinromantik kennenlernen. Wer Deutsch spricht und versteht, kann die Deutschen, ihre Geschichte und Kultur unmittelbar und nuanciert erleben.

 
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