Leben in Deutschland

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Wohnen / Lebenshaltungskosten

In Deutschland haben Sie verschiedene Möglichkeiten, in Ihren eigenen vier Wänden zu wohnen. Machen Sie sich vorher darüber Gedanken welche Art von Wohnverhältnis für Sie am passendsten ist. 
Informationen zum Finanziellen finden Sie unter der Rubrik Lebenshaltungskosten (siehe unten).

Studentenwohnheime

 Wohnheim1

Studentenwerke
Bundesweit existieren 180.000 Studentenwohnheimplätze. Diese sind meist günstig und in Uninähe gelegen, was sie sehr beliebt macht. Außerdem finden Sie schnell Kontakt zu anderen Studierenden. Die Nachfrage nach Studentenwohnheimsplätzen ist daher sehr groß. Vergeben werden diese allerdings nicht von der jeweiligen Uni, sondern vom Deutschen Studentenwerk. Ansprechpartner für die Vermittlung von Zimmern oder Wohnungen in einer Wohnanlage des Studentenwerks sind die Wohnraumverwaltungen der Studentenwerke.
Welches Studentenwerk für welchen Hochschulort zuständig ist, erfahren Sie hier: www.studentenwerke.de/stw/default.asp. Achtung: Die Vergabe der Wohnheimplätze erfolgt nicht nach Studienleistung, sondern nach frühzeitiger Anmeldung. Deshalb kümmern Sie sich bitte rechtzeitig um einen Wohnheimplatz.
Weitere Informationen zum Deutschen Studentenwerk finden Sie unter www.studentenwerke.de.

Andere Träger
Wohnheime werden z.B. auch von kirchlichen Trägern geleitet. Hier können Sie sich über katholische Studentenwohnheime und hier über evangelische Studentenwohnheime informieren.


Wohngemeinschaft (WG)

Wg

Eine kostengünstige Alternative zu Studentenwohnheimen bieten WGs. Mehrere Personen wohnen gemeinsam in einer privat angemieteter Wohnung und teilen sich das Bad und die Küche, ggf. auch ein Wohnzimmer. Jeder Mitbewohner hat sein eigenes Zimmer, alle anderen Räume werden gemeinsam genutzt. Die anfallenden Nebenkosten (Festnetztelefon, Internet, Wasser, Gas, Strom)  werden von allen Mitbewohnern gemeinsam gezahlt, so dass das Leben in einer Wohngemeinschaft deutlich günstiger ist als in einer eigenen Wohnung.

Es gibt mehrere Internetplattformen, die einem die Suche nach einem passenden MItbewohner erleichtern:
- www.wg-gesucht.de
- www.studentenwg.de
- www.zimmersucher.de
- www.studis-online.de
- www.wg-spion.de
- www.wg-welt.de


Private Anmietung einer Wohnung

Wohnhaus1

Wenn Sie gerne Ihre Ruhe in ihren eigenen vier Wänden genießen möchten, bietet sich die Anmietung eines privaten Wohnraums an. Hilfreich zum Finden der passenden Wohnung sind hier die Schwarzen Bretter an den Universitäten. Empfehlenswert ist es auch die Wohnungsannoncen in den lokalen Medien zu beachten.
Online - Wohungsmärkte finden Sie z.B. unter
- www.studenten-wohnung.de
- www.studentenwohnungsmarkt.de


Lokale Wohnungsbaugesellschaften

Die lokalen Wohnungsbaugesellschaften bieten oft günstigen Wohnraum für Studenten. Die Wohnungsbaugesellschaften Ihrer Stadt finden Sie z.B. durch Suchmaschinen.


Lebenshaltungskosten

Die Kosten, die das Leben in Deutschland mit sich bringt, sind eventuell höher als in Ihrem Heimatland. Und eventuell ist Ihr Geldbeutel nicht gerade prall gefüllt. So ergeht es den meisten Studenten. Damit Sie sich ein besseres Bild von den Kosten machen können, die auf Sie zukommen, haben wir Ihnen im Folgenden eine kleine Übersicht zusammengestellt.
Übrigens liegt Deutschland im internationalen Vergleich der Lebenshaltungskosten auf Platz 11, das heißt das Leben in Dänemark, Finnland, Schweden, Irland, Frankrech und Großbritannien ist teurer als hierzulande.

Tabelle4

Deutsche Studierende können im Monat durchschnittlich 770 Euro ausgeben. Wie Sie Ihr Geld einteilen, liegt letztlich an Ihnen selbst. Die Grafik zeigt Ihnen, wie das monatliche Budget im Durchschnitt eingesetzt wird. 
Die Mietkosten machen einen Großteil der Ausgaben aus. Allerdings variieren die Mietkosten von Stadt zu Stadt sehr stark. So ist der Preisunterschied für ein Zimmer in Leipzig und Köln sehr groß (Leipzig: 222 Euro, Köln: 330 Euro).